Ein wichtiges Element bei der Produktion eines Stop-Motion-Films ist das Drehbuch. 

Nachdem die Teilnehmenden persönliche Geschichten ausgetauscht haben, müssen sie sich in ihren Kleingruppen für jeweils eine Geschichte entscheiden. 

Im Drehbuch wird nun detailliert festgehalten, in welche Szenen die Geschichte aufzuteilen ist, was in den Szenen genau passiert und welche Figuren, Kulissen und Details dafür benötigt werden. 

Sobald das Drehbuch steht, kann es losgehen mit dem Zeichnen, Basteln, und Fotografieren!          

 

Am Ende entstehen wunderschöne Kurzfilme. So zum Beispiel der Film "When I First Went To School". 

Thematisiert wird darin die Erfahrung des auf sich allein gestellt seins - das erste mal allein zur Schule: ohne Vater und Mutter. Im Film wird die Bedrohung dieses fremden Alltags, des plötzlich so mächtig wirkenden Straßenverkehrs und Trubels mit geschickten Farbspielen hervorgehoben: Während die Welt an der Hand des Vaters oder der Mutter bunt und unbeschwert erscheint, wirkt sie, so ganz allein, plötzlich grau und bedrohlich. 

Doch die Überwindung zahlt sich aus! Unser Protagonist wagt sich ganz allein in diese neue Situation, erreicht seine Schule und letztendlich auch sein bunt-leuchtendes Klassenzimmer, in dem seine Freunde schon auf ihn warten.

Der Workshop "Geschichten, die Mut machen" ist übrigens Teil unserer aktuellen Workshopreihe "Angst Macht Liebe". Wenn du gerne unsere gesamtes Workshopangebot kennen lernen möchtest, dann schau doch mal in unser Portfolio!